Akkordeon

Der Wiener Orgel- und Klavierbauer Cyrill Demian gilt zusammen mit seinen beiden Söhnen als Erfinder des „Accordions” – ein Instrument, das aussieht wie ein Kasten, in dem Federn auf Stahlplatten und ein Blasebalg befestigt sind. 1829 erhielten die drei Männer darauf ein Patent. Im Laufe der Zeit entwickelten die Instrumentenbauer das Akkordeon stetig weiter, bis schließlich 1903 die Firma Hohner mit der maschinellen Akkordeonfertigung begann. Das Akkordeon verfügt auf der rechten Seite über eine Tastatur und auf der linken Seite über Bassknöpfe. Die Töne entstehen durch Luftzufuhr mit Hilfe des Balges. Es erklingen Töne auf Zug und auf Druck. Das Akkordeon gibt es in verschiedenen Größen, so dass auch Kinder es bereits ab einem Alter von sieben Jahren erlernen können. In der Liedauswahl sind dem Akkordeonspieler fast keine Grenzen gesetzt, sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene kommen auf ihre Kosten und können aus einem breiten Programm wählen.